Mono neu gedacht - der Zenteek Stereoize-Ansatz

Wenn Sie schon einmal versucht haben, ein Mono-Signal zu "stereoizen", wissen Sie: Die meisten erzeugen lediglich Breite, indem sie einen einzigen Effekt über das gesamte Frequenzspektrum legen und dabei die Seiteninformation verwischen.

Das ist in Ordnung, denn viele erwarten von dieser Technik ohnehin keine Wunder. Es ist schließlich ein kreativer Effekt. Also habe ich versucht, diesen Ansatz neu zu denken, und mich an der Relevanz der einzelnen Spektralbereiche orientiert, statt einfach überall Haas einzusetzen. Der tiefe Bereich - dort sitzt das Mono. Im Low-Mid-Bereich liegt der Körper, im Mittenbereich die meisten Lead-Instrumente, im Mid-High-Bereich befinden sich Vocals und Synths, und alles darüber sind in der Regel Becken und Glanzanteile.

Also habe ich das Spektrum in 5 Bänder aufgeteilt und jedem eine andere Breitezuweisung gegeben - unten keine, in den Mitten dezent, oben weiter geöffnet. Wie ein Full-Range-Exciter mit einer Flanke, der bis 200 Hz herunterreicht, jeweils mit eigenem Charakter.

Ich hoffe, Ihnen gefällt dieser Ansatz. Wir experimentieren ja alle - analog oder digital. Ob das Ergebnis überzeugt, überlasse ich Ihnen; was ich aber sagen kann: Es klingt deutlich musikalischer als alles, was ich bei vergleichbaren Tools gehört habe. :)

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